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Spotlight deaktivieren [Kurztipp]

Eine Vielzahl von Problemen (nicht nur) in Lion werden durch Spotlight verursacht. Ein gute Möglichkeit den Computer dabei zu entlasten ist Spotlight zu deaktivieren. Das spart eine Menge CPU- und Festplatten-Aktivität, da der Mac vom ständigen Aktualisieren des Index befreit wird.

Zunächst öffnet man das Terminal und schaltet mit folgendem Befehl das Indexing ab:

sudo mdutil -a -i off

Möchte man noch etwas Platz in der Menüleiste sparen, kann man danach noch mit folgendem Befehl das Lupen-Icon von Spotlight aus der Leiste verbannen:

sudo chmod 600 /System/Library/CoreServices/Search.bundle/Contents/MacOS/Search ; killall SystemUIServer

Möchte man die gesamte Aktion wieder rückgängig machen, genügen folgende Befehle:

sudo mdutil -a -i on

und

sudo chmod 755 /System/Library/CoreServices/Search.bundle/Contents/MacOS/Search ; killall SystemUIServer

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OS X 10.7 Lion im Detail – Von Multi-Touch-Gesten, AirDrop, Signaturen und mehr

In diesem Teil der Serie wende ich mich den Multi-Touch-Gesten, AirDrop und dem Vollbildmodus zu, zeigen wie man seine Unterschrift mit Hilfe der iSight auf ein PDF-Dokument bringt und spielen mit dem neuen Photobooth rum. Bereits im Beitrag zu Mission Control und Launchpad habe ich mit euch einen ersten Blick auf die Multi-Touch-Gesten in OS [...]

In diesem Teil der Serie wende ich mich den Multi-Touch-Gesten, AirDrop und dem Vollbildmodus zu, zeigen wie man seine Unterschrift mit Hilfe der iSight auf ein PDF-Dokument bringt und spielen mit dem neuen Photobooth rum.

Bereits im Beitrag zu Mission Control und Launchpad habe ich mit euch einen ersten Blick auf die Multi-Touch-Gesten in OS X Lion geworfen. Nun gibt es aber noch deutlich mehr, wie wir beim Dreh unseres Screencasts feststellen konnten. Was noch alles mit Magic Mouse und Magic Trackpad und den eigenen Fingern möglich ist, zeige ich euch in diesem Video.

Hinweis
Solltest Du noch mit einem MacBook und MacBook Pro aus dem Jahr 2007 oder älter unterwegs sein, dann kannst Du nicht alle Multi-Touch-Gesten verwenden. Der Grund liegt im verbauten Trackpad, dass nur eingeschränkt Gesten mit mehreren Fingern unterstützt. Möchtest Du gern all die neuen Gesten in Lion nutzen, wären ein Magic Trackpad oder eine Magic Mouse eine gute Wahl.

OS X 10.7 Lion im Detail – Ein Blick auf Mission Control, Launchpad und Versionen

Nachdem Lion auf dem Mac installiert ist, wird es Zeit, sich die Neuerungen im Detail anzusehen. So erkläre ich euch was das Launchpad ist, wie man Mission Control einsetzt und was sich hinter Versions und der “Automatisch sichern”-Funktion verbirgt.

OS X 10.7 Lion: Die 10 wichtigsten Neuerungen

Den Anhang “Mac” hat Apple beim Betriebssystem Lion abgeschnitten, dafür aber nach eigenen Angaben über 250 Neuerungen hinein gepackt.

Wir haben uns die zehn wichtigsten neuen Funktionen herausgesucht und stellen sie in diesem Video im Schnelldurchlauf vor. Dieser Beitrag ist zudem Auftakt: Damit du dich in Lion zurecht findest, zeigen wir in den nächsten Folgen die wichtigsten Neuerungen im Detail und geben Tipps und Tricks zum Umgang mit ihnen.

Text & Montage: Andreas Drägestein ℗ 2011

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Die ersten Tipps zu Lion (Mac OS X 10.7)

Mac OS X 10.7 Lion wird wieder viele Verbesserungen bringen, welche vielen Anwendern die Scheu vor der Bedienung eines Computers nehmen wird.

Ich stelle hier nur einige wenige Funktionen vor. Allerdings werden diese das Arbeiten mit den “Bordprogrammen” wieder einmal wesentlich erleichtern.

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„Warten in Bunt“

Man nennt ihn "Bunter Strandball", "Beachball", "Sat1-Ball", sogar "die Todesmurmel" und er zeigt an, dass der Computer zu beschäftigt ist, um normal zu antworten. Dies tut er laut Apples Richtlinien für Benutzerschnittstellen unter Mac-OS X immer dann, wenn eine Applikation im Moment nicht alle Daten und Events verarbeiten kann und das Programm länger als zwei bis vier Sekunden "hängt".

Mit ein paar Tipps kann aber jeder Anwender selbst entscheiden, ob es nur an uneffizienter Software liegt, oder ob ein Hardware-Upgrade von RAM bis Festplatte Abhilfe schaffen kann.

Tipp
1
Hardware-Ursachen

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Die Mac-Hardware kann unter Umständen nicht mit den Anforderungen der Software mithalten. Sogar mit alltäglichen Aufgaben wie dem Abgleich mit iTunes kann ein Computer überfordert sein. Ein Blick in die Aktivitätsanzeige (im Ordner Programme > Dienstprogramme) zeigt, wie viel Rechenpower die Anwendung gerade verbrät. Die Aktivitätsanzeige muss nicht immer geöffnet sein: Die schnellste Darstellung erhält man mit Öffnen der Aktivitätsanzeige, Befehl-Click auf das Symbol im Dock und Auswahl der Option "Aktuelle CPU-Auslastung einblenden". Wenn der Rechner mit jeder neuen Software immer zu langsam ist, gibt es nur eine Abhilfe: Ein neueres Mac-Modell muss her.

Tipp
2
zu wenig Arbeitsspeicher

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Der Mac hat nicht genug Arbeitsspeicher. Jede komplexe Aufgabe führt dann dazu, dass der Mac die momentan ungenutzten Daten auf die Festplatte auslagert und das hin- und hertauschen der Daten im RAM braucht kostbare Rechenzeit. Der aktuelle Zustand kann wiederum mit der Aktivitätsanzeige (Option: Speicherauslastung) überwacht werden. Im Prinzip sollte jeder beim Kauf die Faustregel anwenden, seinen Mac bis zur maximalen Kapazität mit RAM zu bestücken oder zumindest die Standardbestückung soweit erweitern, wie es der Geldbeutel gerade zulässt.

Tipp
3
Festplatte ist voll

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Die Startfestplatte ist fast voll. Dann hat der Mac kaum Platz, um Dateien aus dem Arbeitsspeicher auszulagern und verbraucht jede Menge CPU-Zyklen für kleine Fragmente. Der Status kann mit der Aktivitätsanzeige (Option: Festplattenaktivität) angezeigt werden Als Faustregel gilt hier, dass möglichst 10 GB auf der Startfestplatte frei sein sollten.

Tipp
4
Sparen = Langsam

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Die Energiespar-Einstellungen verlangsamen den Mac. Wenn das optische Laufwerk oder die Festplatte bei Inaktivität in den Ruhezustand treten, kann es Sekunden dauern, um aufzuwachen. In den Systemeinstellungen > Energie sparen können die Einstellungen mit Kontroll-Feldern geändert werden. Falls aber der gesamte Rechner in Ruhezustand versetzt wird, gelten diese Optionen nicht und wenn beim Aufwecken der Mac unmittelbar auf zum Beispiel die Festplatte zugreifen soll, wird unvermeidlich der Warte-Cursor kurz angezeigt.

Tipp
5
Software-Ursachen

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Auch wenn die Hardware durchaus ausreichend ist, gibt es Programme, welche die gesamte Rechenzeit für sich beanspruchen. Die Ursache dafür könnte uneffizienter Programmcode, ein lahmer Hintergrundprozess oder ein unnützes PlugIn sein. Ob nun der Warte-Cursor aufgrund von Software-Fehlern gezeigt wird, wird nach spätestens einigen Minuten klar: Die Anwendung hängt oder stürzt gar ab. Ein Blick in den Monitor der Aktivitätsanzeige zeigt, ob ein Programm unangemessen viel Rechenpower verbraucht.

Das Sortieren der Prozent-Spalte listet die Schuldigen am Listenanfang und Programme, die gar nicht mehr antworten, werden in rot dargestellt. Mit Auswahl auf der Liste und "Prozess beenden" könne Programme hier beendet werden. Auch mit der Tastenkombination Befehl-Apfel-Esc kann ein Monitor aufgerufen werden, der hängende Programme in rot listet und mit "Sofort beenden" Abhilfe schafft. Falls jedoch System-Prozesse hängen, gibt es nur eine Abhilfe: Der Rechner muss neu gestartet werden.

Wenn gar keine Anwendung mehr antwortet, hilft nur noch ein Reset: Durch Halten der Einschalttaste für mehrere Sekunden kann der Rechner ausgeschaltet und anschließend neu gestartet werden.

Tipp
6
Internet & Surfen

Ein völlig anderes Kapitel sind Web-Browser: Die meisten neuen Browser warnen, ob das Laden der Inhalte riesige Mengen an Daten bringt oder unbrauchbare Javascripte nutzt. Der Stopp-Knopf sollte den Ladeprozess einfach beenden und der Browser wieder normal antworten. Beim Blockieren von Popup-Fenstern im Browser oder PlugIns kann es unter Umständen nur noch helfen, das Programm zwangsweise zu beenden und notfalls, wenn er Anwender die Webseite nutzen muss, die Popup-Fenster für diese Webseite zuzulassen.

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Anhänge in Emails verschicken

Die E-Mail ist in der heutigen Kommunikationsladschaft nicht mehr weg zu denken und das, obwohl keine andere Kommunikationsart so viel Probleme bereitet.

So fällt ein Telefon kaum aus, ein E-Mail Server schon. Wenn beispielsweise bei einem Fax-Gerät das Papier zur Neige gegangen ist, weis der Anwender sich zu helfen. Wenn allerdings ein Mailpostfach verstopft ist, wird es schon komplizierter und viele Anwender sind mit dieser "virtuellen Technik" stark überfordert.

Eine Möglichkeit sein E-Mail – Postfach klein zu halten wäre natürlich, keine Datei-Anhänge mehr zu verschicken, aber das wäre wohl eine zu große Einschränkung. Wie man nun beides bewerkstelligt, also KEINE Anhänge zu verschicken und trotzdem Dateien den Empfängern der Emails zukommen lassen kann, zeigt diese Anleitung:

(Die Einrichtung der in dieser Anleitung verwendeten Dropbox wird NICHT erklärt sondern als bereits eingerichtet vorausgesetzt)

Schritt
1
Den Dateianhang vorbereiten

Anstatt eine Datei in eine geschriebene und adressierte E-Mail zu schieben um sie dann zu verschicken, werden wir diese in eine Dropbox lagern und nur den Download-Link verschicken. Damit der Download, das Herunterladen der Datei beim Empfänger, wirklich funktioniert, gibt es einige Regeln zu beachten:

1.) Ein Dateiname sollte keine Sonderzeichen wie die deutschen Umlaute, Leerzeichen oder Klammern enthalten
2.) Obwohl aus heutiger Sicht antiquiert sollte ein Dateiname die Regel 8 Zeichen vor einem Punkt und (die richtige) Endung nach dem Punkt beinhalten
3.) Ordner können nicht aus dem Internet herunter geladen werden!

Sollen also gleich mehrere Dateien in einer Email verschickt werden, müssen diese erst in eine einzelne Datei verpackt werden. Das machen wir mit den Bordmitteln von Mac OS X und erstellen eine ZIP Datei.

Eine schrittweise Anleitung findet ihr im Film erklärt.

Schritt
2
Der öffentliche Ordner "Public"

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In der Dropbox befindet sich der Ordner "Public". Was hier abgelegt wird kann später auch als Link versendet werden. Die anderen Ordner sind nicht ohne weiteres erreichbar. Allerdings kann der Internetsurfer auch nicht den Inhalt des Ordners Public einsehen. Nur wenn jemand den Link zu einer Datei, die sich in diesem Ordner befindet kennt, kann er diese auch "erreichen" und die anderen Dateien sind nicht einsehbar.

Schritt
3
Die Mail schreiben

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In der Mail wird nun ein einleitender Text geschrieben, in dem auf den Download Link verwiesen wird. Um von vornherein Missverständnisse auszuschließen, sollte dieser Link mit einem simulierten Pfeil alá "->" und der Datei Art (ZIP-Datei) beschrieben werden.

Schritt
4
Den Link in die Mail einfügen

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Abschließend geht es nun darum, den Link in die E-Mail ein zu fügen. Mit einem Rechtsklick auf die Datei im Ordner Public der Dropbox (alternativ für die Ein-Tasten-Maus-Anwender ein Klick mit gehaltener [ctrl] – Taste) findet sich der Eintrag [Dropbox] -> [Copy Public Link]. Diesen einmal ausgewählt kopiert den Link in den Zwischenspeicher eures Apples. Zurück in Apple Mail markiert Ihr nun das Wort, hinter dem sich der Link "verbergen" soll, klickt wieder mit der rechten Maustaste darauf und wählt unter [Hyperlink] -> [Link hinzufügen...]. In dem Dialogfenster könnt Ihr nun wieder mit der rechten Maustaste den gespeicherten Link [Einsetzen] und mit [OK] diese Aktion bestätigen.

Jetzt ist die E-Mail fertig und kann sich auf die Reise zum Empfänger machen. Dieser kann nun mit nur einem Klick die Datei aus der Dropbox herunterladen und das eigene Postfach bleibt leer.

Vom VIDEO_TS zu YouTube

Oh Jeh: Da hat man mit der neuen Kamera ein schönes Video direkt auf eine DVD geschrieben und da "schlummert" diese nun einsam vor sich hin. Aber wie teilt man dieses Video denn nun mit anderen, beispielsweise auf YouTube?

Vorweg: hier geht es nicht darum, kopiergeschützte Inhalte zu verbreiten. Lediglich eigene DVDs, beispielsweise Aufnahmen aus einem DVD-Recorder oder einer DVD Kamera können ohne weiteres umgewandelt werden.

Schritt
1
Die Vorbereitung

Der Ordner VIDEO_TS auf einer DVD beinhaltet die eigentlichen Filme. Neben den Informationen über den Aufbau des DVD Menüs, Untertitel und anderes beinhalten die Dateien, die auf .VOB enden, den eigentliche Film. An diesen gilt es in der Regel heranzukommen.

Dafür gibt es für den Apple einige Programme, wir nehmen hier HandBrake, eine Open Source Software. Nach dem Download muss die Software wie unter Mac OS X üblich in den Programme-Ordner verschoben werden und muss dann von dort gestartet werden.

HandBrake setzt zum Arbeiten VLC voraus, welchen man ebenfalls vorab auf die gleiche Art und Weise installieren muss.

Schritt
2
Das VIDEO_TS Format “auslesen”

Nicht nur, dass die Filme im VIDEO_TS Ordner meistens zu lang für YouTube sind – das Portal könnte auch gar nichts damit anfangen! Also muss das Video für die weitere Verarbeitung umgewandelt werden. Zuerst wählt man in HandBrake den Video_TS Ordner aus…

Schritt
3
Die “richtige” Einstellung

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..auf der rechten Seite des HandBrake-Fensters sind einige Voreinstellungen abgelegt – für den Anfang sollte uns “Regular – >Normal” genügen! Damit werden die richtigen Ausgabe-Einstellungen vorgenommen. Und ab hier heißt es “Geduld haben”, die Ausgabe kann je nach Rechnermodell oder Auslastung ruhig einige Stunden dauern!

Schritt
4
Mit QuickTime X die richtige Sequenz wählen

Auch der längste Export ist einmal vorbei. Jetzt gilt es, die richtige Szene zu wählen. Dazu stehen am Apple meist mehrere Werkzeuge zur Verfügung – hier zeige ich die Schritte mit Quicktime-X des Betriebssystems Mac OS 10.6 (Snow Leopard).

Sofern nicht anders eingestellt, öffnet sich der Film bei einem Doppelklick in iTunes. Da wir das nicht wollen, schieben wir die Datei auf den geöffneten Quicktime Player.

Unter dem Menüpunkt “Bearbeiten” wählt man nun den Eintrag “Trimmen” aus und mit dem gelb umrandeten Slider bestimmt man nun Anfang und Ende der Sequenz. Mit einem Klick auf “Trimmen” wird nun der Bereich ausserhalb des gelben Rahmens weggeschnitten.

Schritt
5
Film zu YouTube

Der Film kommt dann über das Menü “Bereitstellen” zu YouTube. Die anschließenden Felder Titel, Beschreibung und Attibute müssen ausgefüllt werden. Ein kleiner Tipp an dieser Stelle: Oft verweigert YouTube kurz nach dem Hochladen die Annahme des Films wegen Sonderzeichen oder anderen Kleinigkeiten. Deswegen sollte man in die Felder zuerst einen Blindtext hineinschreiben und den Zugriff darauf “als privat festlegen

Wurde der Film erfolgreich bei YouTube hochgeladen, kann man diese Einstelungen dann online ändern!

launch2net Premium

Ein Computer ohne Internet macht heutzutage kaum noch Sinn und wohl deshalb steigt die Zahl der DSL Nutzer sprunghaft nach oben. Was aber macht der Anwender, wenn das DSL ausfällt? Oder noch schlimmer: was ist die Alternative, wenn es erst gar nicht verfügbar ist?

iPhone und andere Smartphone Anwender sind über das UMTS Netz immer online und was für die kleinen Computer gilt, kann auch für die großen Anwendung finden. Dazu braucht man natürlich einen Zugang, welcher in der Regel über seinen Mobilfunkbetreiber erhältlich ist. Diese liefern dann ein über USB anzuschließendes UMTS – Modem oft gleich mit. Oft aber lässt die mitgelieferte Software der Modems viele Wünsche offen, angefangen von der Bedienbarkeit bis hin zur Funktionalität. Will man dann lieber günstige UMTS-Pre-Paid Karten im Urlaub nutzen oder in der Gartenlaube ein UMTS Modem mit anderen teilen, beginnt häufig eine Installations- und Einrichtungsodyssee.

Anders bei der neuen Software launch2net Premium von der Berliner Firma novamedia. Diese bringt Benutzerfreundlichkeit und jede Menge Funktionalität auf den Mac ab Mac OS 10.5 und höher. Die Installation geht applelike von der Hand und verlangt am Ende einen Neustart.

Die Software kann so eingestellt werden, dass sie sich automatisch öffnet, sobald ein UMTS Modem mit dem Rechner verbunden wird. Der Netzbetreiber wird automatisch erkannt – bei der mitgelieferten Software verschiedener UMTS Anbieter ist schon das keine Selbstverständlichkeit. Es bleibt dem Anwender überlassen, ob er die notwendige PIN dauerhaft abspeichern oder bei jedem erneutem Anstecken manuell eingeben möchte. Das Programm-Fenster bietet einen schnellen Überblick über den Anbieter – die Verbindungsart – die Dauer der Verbindung – sowie die rein- und rausgehenden Verbindungsgeschwindigkeit. Allerdings muss es nicht zwingend geöffnet sein, eine gute Übersicht bekommt man auch über das im Menü eingeblendete Symbol. Hier lassen sich ebenfalls Verbindungen herstellen oder können getrennt werden.

Die Software verträgt gleich mehrere verschiedene SIM Karten und merkt sich die jeweiligen Konfigurationen passend zur Karte. So stellt sich für Reisende im Roaming-Ausland nicht mehr das Problem, eine oft preiswertere vor Ort erhältliche Pre-Paid-Karte zum surfen via UTMS anzupassen. Und auch hier entfällt dann dank launch2net Premium die oft notwendige Installation des ausländischen Anbieters. Einfach die neue SIM-Karte in das vorhandene Modem stecken, den oft mitgelieferten Stick beiseite legen und, die Karte wird erkannt und nach der Eingabe der dazu gehörigen PIN kann es auch schon losgehen mit der Surferei – einfacher geht es nun wirklich nicht mehr.

Von Vorteil ist weiterhin, dass man zum Beispiel auf Geschäftsreisen mit nur wenigen Klicks ein gemeinsammes Netzwerk für sich, seine Kollegen und Partner erstellen kann – ohne dass man sich Gedanken über Portfreigaben und Netzeinstellungen machen muss. Das Netz kann mit Passwort und WEP-Verschlüsselung gesichert werden. In einer Benutzerliste lassen sich alle aktuellen Benutzer ansehen und gegebenenfalls ausschließen.

Verbindungsstatistik launch2net PremiumEbenfalls für Geschäftsreisende interessant ist die neue Statistik-Ansicht. Mit ihr lassen sich Roamingkosten besser kontrollieren und aufschlüsseln. In der erweiterten Ansicht kann der Anwender Verbindungen nach Nutzer, verwendetem Mobilfunkbetreiber und nach Verbindungen daheim oder im Ausland aufschlüsseln und diese Daten mit einem Klick als CSV-Tabelle exportieren.

In den Einstellungen können Anwender das übertragene Datenvolumen auch beschränken. Kurz vor Erreichen dieser gesteckten Grenze warnt sie das Programm, auf Wunsch kann die Verbindung beim Erreichen der Grenze auch getrennt werden.

In einem SMS-Manager lassen sich Kurznachrichten versenden, empfangen und verwalten. Organisieren kann man diese in Ordnern, komfortabel ist auch die Anbindung an das Adressbuch von Mac OS X.
Anwender mit aktuellen USB-Modems, Handys und Express-Karten schließlich, dürfen sich auf eine deutlich erweiterte Liste der unterstützten Geräte freuen, verspricht der Hersteller auf seiner Internetseite.

Wer viel im In- und Ausland unterwegs ist und per UMTS ins Internet muss, findet in Launch2Net allen erdenklichen Komfort für ein unkompliziertes Surfen. Die neue Version hat eine überarbeitete Oberfläche, die ihr gut tut. Die neuen Details sind durchdacht, richten sich aber vor allem an Power-User. Mit einer Ausnahme: Der “Mobile Hub” ist eine elegante Lösung, die allen UMTS-Surfern entgegen kommt, die mehrere mobile WLAN-fähige Geräte mit sich führen – im Urlaub, auf Reisen, im Wochenendhaus. Von dieser Spezies aber, glauben wir, gibt es immer mehr.

Eine erste Anleitung mit Tipps und Tricks über die Einstellungen nach der Installation von launch2net Premium gibt es hier.

Launch2Net Premium – eine Übersicht

Eines sei vorweg gesagt: launch2net nimmt dem Anwender die Installation des häufig auf dem USB-UMTS Stick mitgeliefertem Treiber ab. Deshalb sollte man auch darauf verzichten, die Hersteller-Treiber zu installieren: Diese sind häufig nicht aktuell oder passen nicht zum aktuellem System.

Wenn bereits vor der Installation von launch2net ein problematischer Treiber installiert wurde, sollte dieser entweder bei abgestecktem Modem de-installiert werden oder über die Herstellerseite aktualisiert werden.

Schritt
1
Nach der Installation

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Nach der Installation befindet sich im Ordner Programme der Ordner launch2net Premium. Einmal geöffnet, lassen sich die Grundeinstellungen vornehmen. So macht es durchaus Sinn, dass sich launch2net automatisch öffnet, sobald ein Mobilfunkgerät eingesteckt wurde. Das ist oft praktischer, als das Programm bei jedem Start von Mac OS X zu starten, wenn man nur hin und wieder über UMTS online gehen will. Ob das Launch2Net in der Menüleiste angezeigt werden soll oder nicht, kann man hier ebenfalls einstellen.

Schritt
2
das Verbindungsverhalten einstellen

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…die manuelle Einrichtung verlangt einige spezifische Informationen und wird in den seltensten Fällen benötigt. Am besten lassen Sie sich hier über den Support des Mobilfunkanbieters die benötigten Daten geben und tragen diese dann ein…

Schritt
3
Heimnetz

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Je nach UMTS – Vertrag können hier die Einstellungen vorgenommen werden, die Sie vor einer Kostenfalle schützen sollen. Haben Sie beispielsweise eine Tages-Pauschale gebucht, stellen Sie die Anzahl der verfügbaren Tage ein.

Rechnet Ihr Provider nach Datenvolumen ab, sollten Sie hier das oft kostenfrei zur Verfügung gestellte Guthaben abzüglich 10% einstellen. Ein Beispiel: stehen Ihnen 200 MB als Datenvolumen zur Verfügung, geben Sie hier 180 MB ein, damit Sie nicht in eine Kostenfalle geraten. Unlimitierte, so genannte „Flatrates“ haben es am leichtesten und auch dafür gibt es eine Einstellung.

Schritt
4
Roaming

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Die gleichen Einstellungen lassen sich auch für UMTS Netze ausserhalb des Heimatnetzes einstellen. Die Konditionen für Roaming lassen sich bei vielen Providern vor dem Urlaub festlegen – klären Sie dies am besten vorher zu Hause mit Ihrem Anbieter ab. Erreichen Sie keine Einigung oder sind vor Ort Pre-Paid-Karten günstiger, tragen Sie unter Volumen und Zeit einfach eine Null ein. Dann ist sichergestellt, dass Sie mit der SIM Karte ihres Heimnetzes nicht ausserhalb des Heimatbereichs surfen können und so bleiben Ihnen wieder teure Rechnungen erspart.

Gerade Anwohner der grenznahen Gebiete Deutschlands, die häufig das UMTS Signal der benachbarten Länder mit-empfangen, sollten hier unbedingt Einstellungen vornehmen.

Schritt
5
Einstellungen: Sonstige

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die meisten Einstellungen sind selbsterklärend, es obliegt Ihrem Sicherheitsempfinden, ob Sie die PIN auf dem verwendetem Computer abspeichern möchten oder jedes Mal neu eingeben. Das ist genauso wie beim Mobiltelefon – falls es einmal in die falschen Hände gerät, kann jeder damit telefonieren und somit Kosten verursachen, falls es sich automatisch ohne PIN Abfrage einbucht.

Schritt
6
Allgemein

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Das launch2net Fenster muss nicht zwingend geöffnet sein. Neben der „Normal-Ansicht“ gibt es auch eine „Kleinansicht“ des Fensters für all diejenigen, denen es zu groß ist. Es zeigt die wichtigsten Informationen wie Einzelverbindungsdauer bei bestehender Verbindung oder die Gesamtverbindungsdauer aller bisherigen Verbindungen, sowie das verbrauchte Datenvolumen übersichtlich an.

Für die Minimalisten reicht aber auch die Ansicht in der Menü-Leiste. Dort kann der Anwender eine Verbindung aufbauen oder trennen.

Rechliche Hinweise und/oder Kontakt (content@progress)
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